3.8.08
showdown
oder das eitrige ohr

es war sozusagen die krönung des ganzen dramas. das eirige ohr bzw. die eiternde stelle hinter dem ohr. zuerst befand sich "nur" diese erhebung hinter dem ohr und ich dachte nur, ein angeschwollener lymphknoten, nichts neues in diesen tagen, echt nicht. das ganze schwoll dann an und tat auch noch ziemlich weh. und dann kam da eiter raus. ich dachte, ich erleb's nicht mehr. wie aus einem horrorfilm...
jedenfalls ist die haut hinter dem ohr wieder schön glatt, aber es ist noch immer wund. eiter kommt keiner mehr raus. wenn jemand schon mal eine eitrige wunde gehabt hat, dann weiss er, was ekel ist. eiter pflegt nämlich ein bisschen übel zu riechen und das ist echt untertrieben.
ich befind mich übrigens jetzt auf dem pfad der genesung. die allergie ist einigermassen zurückgegangen, ich seh wieder fast so aus wie früher. das prob ist nur, dass ich kein shampoo verwenden darf (echt blöd bei völlig verklebtem haar) und auch beim duschgel muss ich mich extrem zurückhalten (etwas, das mir echt schwerfällt). dass kein parfum auf den hals gesprüht werden darf, ist klar. das ganze wahrscheinlich für lange zeit nicht. die haut ist noch so empfindlich, dass sie wahrscheinlich wieder wund und offen sein würde. also keine parfumierten substanzen. haarewaschen momentan nur mit klarem wasser (da es offene stellen am haaransatz gab), duftwässerchen nur am unterarm...ach mann, das leben kann echt hart sein. hab heute haare gewaschen und jetzt fühl ich mich wieder ok. sie sind auch ohne shampoo sauber geworden, gottseidank.
ich hab echt die hölle hinter mir und ich übertreibe wirklich nicht. jetzt reicht es mir wirklich mit kranksein...aber wenn man bedenkt, dass ich die letzten jahre so gut wie nie krank war, dann ist es auch ok, wenn man mal die fette dosis abfängt. einmal in 10 jahren geht ja. ich misstraue inzwischen schmuck total. werde nur ketten aus reinem silber tragen und keinen modeschmuck mehr. ich hab einfach viel zuviel angst, dass das wieder passieren könnte. nochmal würde ich das nicht verkraften.

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