26.10.10

kritischer vergleich

ich hab gerade die anfänge meines blogs angeguckt und mit heute verglichen. nur mal so 'ne kleine bestandsaufnahme. um zu sehen, ob ich mich verändert hab bzw. wie sehr. mh...das erste, was mir optisch auffällt, ist, dass die bilder, die ich poste, nun sehr...gross sind. auf blogspot gibbet 3 grössen zum bilder-upload: klein, mittel, gross. am anfang hatte ich klein, dann irgendwann vor einem jahr, war es schon mittel, und heute ist es gross. als wär alles, was ich so mache, so prächtig, dass man es unbedingt in gross angucken muss.
früher hatte ich auch weniger photos drinnen. irgendwann hab ich damit begonnen, ziemlich viele pics zu posten. ok, ich photographiere mehr. und manches erscheint mir erwähnenswert zu sein, also, ich möcht bestimmte dinge nicht nur auf der festplatte haben. ich hatte übrigens ein photoblog, das ich inzwischen wieder gelöscht hab..es war irgendwie zu irgendwie. nun habe ich einiges an photomaterial übrig, das sonst im photoblog gelandet wäre, und deshalb landet es eben hier.

was sonst noch auffällt, ist, dass ich keine websites oder künstler mehr vorstelle, nee, ist ein blödes wort..vorstellen tu ich keinen, aber früher hab ich gern meine genialsten surflocations hier reingestellt. findet man jetzt in meinem tumblr. der tumblr ist sone sache für sich. am anfang war er noch eine art zweitblog in englisch, für meine facebook-kumpels, die kein deutsch können, und jetzt ist er auch anders geworden. fast wie so'ne art twitter gemixt mit links und photos, die mir gefallen. ich möcht aber wieder mehr von dem zeug, das ich finde, hier reinstellen. ich hab ne kleine www-galerie hier, für die künstler, die ich gut finde. tumblr ist ok, besser als twitter, aber ein blog ist er im prinzip nicht.

mit dem style bin ich zufrieden. schwarz wie früher, nur mit ner brauchbareren vorlage. also, praktischer für meine zwecke. aber schön schwarz. also kann ich nicht unzufrieden sein, der vergleich hat ergeben, dass es immer noch the thing next door ist, so wie es sein muss.

24.10.10

mea culpa, mea maxima culpa






i died so i can haunt you
https://www.polyvore.com/died_so_can_haunt_you/set?id=24326857


hab heute wieder mal festgestellt, wie viel spass es machen kann, sets zu basteln, in denen mode vorkommt. ich sag jetzt bewusst nicht fashion sets, weil es eben keine sind. die teile, die man generell als fashion sets bezeichnet, sehen doch alle miteinander etwas anders aus als meine. aber trotzdem, ich bin guter dinge. das obere set hab ich wirklich gern. es ist verdammt spukig, und es erzählt wohl eine grausame geschichte. es besteht eigentlich voller andeutungen und irgendwann werd ich dieses set wohl verfilmen müssen.




mea culpa


mea culpa heisst meine neue kollektion auf poly. ne kollektion ist eine art ordner, in den man alles reinstapelt, was zu einem bestimmten thema passt. so ähnlich wie die tagz hier in meinem geliebten kleinen blog. jedenfalls..mea culpa..ich muss schon wieder grinsen..denn so heisst meine modekollektion, und falls ich jemals ein designer werde, was gott verhüten möge, dann heisst meine modekollektion auch so. mea culpa bedeutet auch, dass ich es eingestehe, bei vollem verstand (äh...) gegen alle grundprinzipen der mode zu verstossen und dabei auch noch spass zu haben! ich kombinier halt gern mal nietenhalsbänder mit haute couture, was soll's, niemand ist vollkommen.

das untere set ist quasi zum anwärmen entstanden. ich mag's trotzdem. auf poly muss ich am anfang immer mal ein bisschen rumspielen..bin nämlich ein wenig eingerostet. ich war ja lang nicht mehr dort, was sich ab jetzt ändern wird.

17.10.10

warum kann man nie einfach nur seine ruhe haben??

es ist nicht zu fassen. gerade entspannt man sich mal für ein paar stunden, ist das wochenende schon wieder vorbei, und so richtig ausgeruht ist man eigentlich nicht. ich könnte eine woche lang nur schlafen, vielleicht mit kleinen lesepausen. dabei hatte ich gestern frei. bin aber früh aufgestanden wegen dem termin beim friseur, und genau das bischen schlaf hätte ich noch gebraucht. egal. so schlimm ist's auch wieder nicht. ich hab nur null bock auf die kommende woche. so sieht's aus.

ausserdem ist mir ein kleines unglück passiert, als ich mir eine handvoll m&m's eingeworfen hab..kaute da so rum und es knirschte mal gewaltig..was immer ein schlechtes zeichen ist. ein kleines stück zahn ist abgebrochen und ich kann's beim besten willen nicht mehr mit superkleber festkleben, weil ich das teil verschluckt hab. war ein scherz. ich bin jedenfalls hochgradig genervt, aber wenigstens tut's nicht weh. ich muss also wieder mal zur bärtigen zahnfee, die mir überhaupt nicht abgegangen ist. und das hasse ich wirklich. zahnarztbesuche sind so das allerallerletzte, ich kann mir nix schlimmeres vorstellen.
ich werd da reingehen und schon bei der frau am empfang nach ner vollnarkose schreien. ich bin der held. vielleicht bin ich verflucht. ja, das wird es sein.
wenigstens ist heute nacht ein horrorfilm. hoffentlich lenkt er mich von meinem unglück ab...es ist immer gut, wenn man sich den totalen horror gibt, damit der eigene in den hintergrund tritt...

16.10.10

erfüllter samstag morgen

samstag morgen und gleich mal früh aufgestanden, obwohl ich heute nicht ins büro muss. es ist einigermassen grausam, am samstag vor 8 uhr aufzustehen. aber ich hatte ja ne mission zu erfüllen, nämlich diejenige, die ich schon seit wochen verdrängt hatte. die grosse haarschneide-aktion, denn ich hasse meine haare, wenn sie mir ungehemmt ins gesicht fallen. gestern abend dachte ich mir noch nach einem blick in den spiegel, dass ich locker bei the ring mitspielen könnte. einfach nur das haar nach vorne kämmen und ein weisses hemd anziehen. dann noch aus einem fernseher klettern und fertig ist der horror.

jedenfalls...gerade eben noch beim friseur gewesen. sass so da und da ich den mp3-player mitgenommen hatte, hörte ich gleich mal suicide is painless in endlosschleife. wenigstens ist es schnell gegangen. einfach nur waschen und schulterlang schneiden, dann glattföhnen, und 50 euro waren wieder mal weg. 50 euro... ist verdammt hart. aber es sieht ok aus. und weil mir gerade nach photographieren zumute war - ich photographiere in letzter zeit einfach alles - muss ich hier noch das bildchen reinstellen. das hier ist danach. ok, man sieht es kaum. könnte auch davor sein. ich steh arg da. und irgendwie sind meine proportionen seltsam. hm. sind sie sowieso, aber hier noch ärger. denn in diesem bild ist der oberkörper zu lang und zu breit und die beine sind zu kurz!! sieht man auch am spiegel, der ist oben auch breiter. und mein kopf ist zu gross.



nein, wie kann ich seltsam aussehen! ich hab die volle riesenbirne, und der rest ist auch verschoben. kommt davon, wenn man zu früh am morgen photographiert.


nachher noch zum bioladenmann auf ein gespräch und ein stück kuchen, obwohl ich mir solche dinge eher verkneifen sollte. aber was soll man machen, wenn einem jemand ein stück kuchen verehrt? nein sagen?? also, ich könnte das nicht.

ab morgen soll es eiskalt werden, sagte meine friseurin, die anscheinend auch als wetterfrosch arbeitet. es soll winter werden. hoffentlich hat sie nicht recht. es ist gerade erst herbst geworden! aber sie sah so aus, als könnte man ihr vertrauen. wahnsinn. bald wird's keinen frühling oder herbst mehr geben. nur noch sommer und winter. horrorshow!
jetzt werd ich mal mein haar geniessen gehen. jaaah...kämm...50 euronen weg. meine fresse, die verlangen fast so viel wie die kontrolleure im bus, wenn sie dich beim schwarzfahren erwischen. aber dafür gab's den wetterbericht dazu.

15.10.10


die rotunde glänzte regennass, vom mondlicht beschienen, er stand im schatten der alten schiefen häuser, darüber der mond, bleich, knochenbleich, und er lauschte, zu den alten häusern empor, zum fenster, dem einen
unter dem er schon oft gestanden, traumverloren, schlafwandelnd, voller hoffnung

er lauschte zu dem einen fenster empor, das geöffnet war, dahinter die blanke schwarze leere eines mitternächtlichen zimmers
der vorhang wehte heraus, aus dem fenster, im nachtwind, ein flügel, ein engelsflügel aus zartem spitzengewölk, flatterte im nachtwind als nebelphantom

dahinter das zimmer in mitternächtlicher schwärze
und er
voller hoffnung
im schatten verborgen


7.10.10

altes handwerk wiederbelebt...heute: papierschöpfen!



gerade eben war ich wieder mal in meinen alten photoalben unterwegs, um nach seltsamen oder bemerkenswerten bildern zu suchen und ich fand doch tatsächlich etwas, das einigermassen seltsam und ganz besonders bemerkenswert ist. es handelt sich um eine papiermacher-session, man sagt wohl papierschöpfen dazu, und da wir so etwas garantiert nie wieder machen werden, muss ich diese bilder hier reinstellen, um mich zu erinnern und wieder mal vor mich hinzugrinsen. warum wir so etwas nie wieder machen werden? wer schon mal papier geschöpft hat, kann sich vielleicht daran erinnern, dass man die abflüsse wirklich leicht mit diesem gebräu aus wasser und papierfasern verstopfen kann, und genau das ist uns passiert. manfred, um genau zu sein, denn es handelte sich um m.'s wohnung. dem machte es nicht wirklich viel aus, denn er wollte sowieso ausziehen. die verstopfung hat er mal so gelassen, wie sie war. nicht gerade das wirklich zivilisierte verhalten, ich weiss, aber wir waren jung.
wir waren wirklich extrem jung. seht euch die bilder an. ihr bemerkt sicher diesen vw käfer, und den vw bus auf dem parkplatz. alles autos, die man heute nicht mehr so oft in der stadt sehen wird. damals waren die aber recht häufig zu sehen. vw käfer und enten. ich liebte sie alle.

jedenfalls..dieser tag war wirklich bemerkenswert. es war ein wunderschöner sommertag und abend. wir hatten spass ohne ende. bis ich mir mit einer wirklich scharfen schere (einer von diesen abartig grossen) die fingerkuppe des zeigefingers meiner linken hand abgesäbelt hab. im ernst. es war der reine horror. ganz abgesäbelt war die fingerkuppe ja noch nicht, denn sie hing noch an einem hautfetzen dran. aber sie war fast weg. manfred hat mich dann hübsch verbunden und anstatt zum arzt zu gehen, sind wir dann noch zu mir gefahren, wo wir auf meine vermieterin trafen, die mich scheinheilig fragte, ob ich endlich ausziehen will. es war also nicht wirklich mein tag. oh man, jetzt erinnere ich mich wirklich an alles. verdammt. ich meine, da scannt man ein paar nette bilder, freut sich beim scannen noch tierisch, und dann sowas. nostalghia, i hate you. aber macht nix, es war trotzdem ein netter tag. ja. korrekte aktion.

hier seht ihr noch die badewanne mit den papierteilen drin. die brühe, die in den abfluss geflossen ist, hat ihn dann endgültig verstopft, und da konnte nicht mal rorax was dran ändern. diese papierfasern wirken wie beton.







hier nochmal die fertigen papers. wie gesagt: einmalige aktion, wird garantiert nie wieder wiederholt. aber ich mag die teile echt gern. papier schöpfen macht tierisch spass, und glaubt mir, die verstopfung werdet ihr so bald nicht wieder los.

die fingerkuppe ist übrigens wieder angewachsen. man hat lange zeit ne narbe gesehen, einen dünnen weissen strich, und ab und zu hatte ich kein gefühl in der fingerkuppe. ich hätte mit einer nadel reinstechen können und hätte nix gespürt. mh..hab ich gemacht, fällt mir gerade ein. aber jetzt bin ich so gut wie neu, hähä...

5.10.10

in dark city gehen wieder die lichter an

die neuigkeit des tages: boon dock rod ist wieder zurück! ich hab keine ahnung, wo sich dieser mann in der langen zeit herumgetrieben hat und ob er überhaupt im netz war, gefunden hab ich ihn jedenfalls nicht (und ich find so ziemlich jeden, wenn ich mir mühe gebe). es war wieder mal einigermassen sonderbar. gestern nacht war ich noch auf myspace und musste an ihn denken.
dort hatte er seine homebase, er hatte ein literaturblog, das sehr beliebt war. einige von euch haben sicher gecheckt, wie sehr ich diesen kerl mag. nicht nur seine gedichte, sondern alles an ihm, vor allem seine ausstrahlung. er hat sich jedenfalls mal auf myspace gelöscht. davor waren einige dinge in seinem leben passiert, die man wohl so gut wie überhaupt nicht verkraften kann. wir, also seine freunde, hatten einfach nur angst, dass er sich umbringt. er war einfach fort. ein grosser kerl wie er. ich muss gerade an den steinbeisser von phantasia denken. seht euch diese grossen hände an, sind es nicht grosse starke hände? das nichts hat sie mir einfach aus den händen gerissen und ich konnte nichts tun. dabei hab ich immer geheult. und damals, als rod so gelitten hat, war es genauso gewesen, exakt genauso. ihm sind menschen einfach nur entrissen worden. menschen, die für ihn der lebensinhalt waren. und ich bin hier in österreich gesessen und hab mitgelitten. dann wollte ich einen flug nach amerika buchen, aber rod war auf einmal weg. ich hatte angst um ihn. dachte an nichts anderes mehr. ich hab gehofft und gebetet, aber es war einfach nichts mehr da, woran ich mich festklammern konnte. rod war fort und es war ein riesengrosses schwarzes loch entstanden, das mir angst machte. den anderen ging's, glaub ich, genau gleich. wir waren so ratlos wie überhaupt noch nie.

auf myspace waren wir einige, sowas wie outsider, leute, die für eine gute geschichte alles tun. rod, john, multiplex, moi...big rod, der mann, der wie ein turm ist, ein grosser biker mit dem fragilen herz eines poeten, multiplex, das kind von hippies, das nie ein echtes zuhause hatte und immer rumgezogen ist und heute post rock mukke macht, john, der postapokalyptische airship pilot, und ich, das düstere ex spooky kid, das nie erwachsen werden wollte und es wohl auch geschafft hat. wir sind leute, die innen drin noch kinder sind, und ich dachte immer, unsere geschichte würde einfach nie aufhören, weil es sowieso für uns kein ende gibt. weil das ende auf uns vergessen hat. ich sass auf myspace rum, rannte wieder mal in dark city rum, so heisst das gebilde, das ich für mich baue, damit ich mich zuhause fühlen kann...dark city ist der ort, wo auch rod so gern war. ein gebilde aus geschichten und gefühlen. er kam oft vorbei, um in der dunklen stadt zu träumen oder einfach nur allein zu sein, durch die nächtlichen strassen zu streifen, immer auf der suche nach einem wunder, genau so wie ich. als rod weg war, war auf einmal ein eiskalter wind in den strassen. der wind ging bis ans herz. und ich hatte angst, dass mein herz erfrieren würde. es gibt einige andere, die ich sehr sehr mag, leute wie der mitlesefisch, oder die herzkönigin, oder der engelhafte mikael, aber in diesem augenblick konnte ich nicht mal an sie denken. wenn einer von ihnen einfach so fort wäre, würde es mir genau so gehen. ein riesengrosses schwarzes loch und das innerliche erfrieren. es gibt eben einige leute, die ein teil von mir sind, und wenn dieser teil amputiert wird, ist man ein krüppel.

heute nacht gehen in dark city wieder die lichter an. nicht allzuviele, denn dark city ist eine stadt, in der nicht allzuviele menschen leben. aber ich kann die lichter sehen. in manchen fensternischen steht eine weisse kirchenkerze. und in der einen bar, in dieser bar mit der neondunklen beleuchtung, gibt's heute freigetränke. und vielleicht glaubt wieder der eine oder der andere an wunder. und daran, dass das nichts, das wir alle so sehr hassen, jemanden ausgespien hat, den es nicht schlucken konnte. einen grossen kerl, der aussieht wie ein bär, einen der fragilsten menschen der welt. klar, das nichts kann mit freiheitskämpfern wie rod nichts anfangen. ich hätte wissen müssen, dass er irgendwann zurück kommt, aber die hoffnung war so schwach und irgendwann ging das letzte licht aus, wie die letzte kerze, die man noch aufbewahrt hat und die man immer sorgsam gehütet hat, um sie eines nachts auf die fensterbank zu stellen. wo sie vom grauenhaft kalten nachtwind ausgeblasen wird. man sitzt dann da, in absolut dichter, kompakter dunkelheit und kann es nicht fassen, dass dunkelheit sowas schreckliches sein kann.

gestern nacht war ich auf myspace und suchte wie ein welpe nach spuren. ich konnte es selbst nicht mehr verstehen, und der ausdruck welpe stimmt wirklich. so'ne art treue, und die geht wohl auch über den tod hinaus. ich dachte daran, dass rod wohl tot wäre, und hoffnung hatte ich keine mehr, ihn jemals in diesem leben wieder zu treffen, aber ich war wieder dort, wo er früher gern war und suchte nach spuren. fand keine. ging schlafen, mit diesem schmerz innen drin, für den es keine erklärung und schon gar keine heilung geben kann, und heute, als ich vom büro heimkam, fand ich auf facebook eine message von rod. er war mal früher auf fb, aber er hat den account nie genutzt, er war nur angemeldet. eigentlich dachte ich, er hätte den account gelöscht. er hat nur nen kurzen gruss dagelassen. eine zeile auf meiner wall.
erinnert mich ein bisschen an figurehead. taucht wieder auf, kommt vom schienenlaufen und muss erstmal schlafen. er wirkte total müde. aber er ist da und er lebt! nachher hab ich gemerkt, wie müde ich selbst bin und ich hab bis jetzt geschlafen. es ist jetzt nacht und ich bin hellwach, fühle mich aber, als würde ich träumen. ich hab doch tatsächlich nicht umsonst gehofft. obwohl die hoffnung schon sehr klein war am schluss, und dann auch ausgelöscht wurde, war es nicht umsonst. ich kenne sowas nicht. also, dass man wirklich jemanden zurückbekommt, den man verloren und vermisst hat. normalerweise ist es ja so, dass man diese leute irgendwann nicht mehr so stark vermisst und nach einigen jahren denkt man nur noch ganz selten an sie. aber was ist an uns schon normal?

jedenfalls..das sind die heutigen neuigkeiten. und heute ist ja schon morgen bzw. es ist doch tatsächlich schon nach mitternacht. ich werd mal nach dark city laufen und mich in nen dunklen hauseingang setzen, dort eine rauchen und mich wieder mal unbeschreiblich gut fühlen, wie in einem roman oder nem film noir, und wenn ihr möchtet, dann kommt vorbei. ihr wisst ja, wo ich zu finden bin. zieht euch aber warm an. der wind in d.c. ist kalt, noch immer. nur dringt er nicht bis ans herz. sollte es uns zu kalt werden, gibt es noch immer diese bar, ihr wisst schon...

ein wilder garten



wenn man an diesem grundstück vorbeigeht, sieht man grün. grün in allen schattierungen, pflanzen in allen arten und formen. alte bäume, die früchte tragen, manche liegen auf der wiese. hoffentlich kommt bald jemand aus dem haus und nimmt sie mit. die äste sind schwer von früchten. mir sind auch die vielen beerengewächse aufgefallen. man kann sich von diesem anblick nur schwer lösen und einfach weitergehen, es gibt zu viel zu entdecken. wie dieser kleine, alte apfelbaum mit seinen roten früchten.
ganz hinten habe ich weisse sessel entdeckt. es muss schön sein, in diesem garten zu sitzen und sich einfach nur umzublicken. ein bisschen landleben mitten in der stadt.

am wegesrand



wild wucherndes gewächs späht über einen zaun. ich denke an einen wilden garten, der gedanke lässt mich lächeln. obwohl man immer versucht, die natur so gut es geht zu domestizieren und ihr die wildheit zu nehmen, lässt sie sich nicht auf dauer einsperren. dieses gewächs ist jedenfalls wunderschön und ich bin sicher, dass es den kommenden winter überdauern wird. nächstes jahr wird es noch grösser sein...

3.10.10

nicht-geburtstag



alles gute zum nicht-geburtstag! eine kleine palme schmückt sich mit feenlichtern und der tag ist gleich halb so grau.