10.2.11
über den tod und das weiterleben
manfreds vater ist vorgestern gestorben. ich mag nicht mehr drüber bloggen. nur dass ich nicht weiss, wie ich m. trösten kann. immer dann, wenn es drauf ankommt, bin ich beinah sprachlos. aber ich werde alles versuchen.


auf tumblr hat ein mädchen erzählt, dass der dad ihres freundes auch gerade stirbt und dass man nichts dagegen machen kann. er hat lungenkrebs und er stirbt. so sieht das verschissene real life aus. der tod ist so real, man kann gar nichts machen, man wird ununterbrochen damit konfrontiert.

kann ich ganz einfach so, aus einem entschluss heraus, aufhören zu rauchen? die meisten leute brauchen ja meds und nicorette und weiss der geier was noch.

ich frage mich, wie es ab jetzt sein wird, so ganz ohne zigaretten. kein husten mehr? kein herzrasen, keine schweissausbrüche in der nacht, und diese schreckliche todesangst wird dann ja auch mal weggehen. das alles bekomme ich als entschädigung für's aufhören.

ich sag mal, das ist ein deal.

ein leben ohne todesangst. ich bin viel zu jung, um täglich ans sterben zu denken, aber genau das hab ich die letzten jahre gemacht. jeden tag.

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