31.3.11

neue blickwinkel

völlig neue betrachtungsweisen für mein blog...versucht es mal, es macht echt spass!

  • Flipcard: http://thingnextdoor.blogspot.com/view/flipcard
  • Mosaic: http://thingnextdoor.blogspot.com/view/mosaic
  • Sidebar: http://thingnextdoor.blogspot.com/view/sidebar
  • Snapshot: http://thingnextdoor.blogspot.com/view/snapshot
  • Timeslide: http://thingnextdoor.blogspot.com/view/timeslide


  • ich bin auch grad am gucken und staunen. gefällt mir, das neue feature. tumblr hatte den mosaic-viewer schon länger im programm, und genau das hat hier gefehlt. genial!^^

    30.3.11

    *lausch* und wieder ruft das meer

    manfred und ich haben heute kurz über cornwall gesprochen, mehr zeit war leider nicht. er musste ins büro und ich hab heute zwar frei, aber auch genug zu tun. aber wir sind uns wieder mal einig, dass wir wieder dorthin wollen. vielleicht wird es diesmal nicht marazion, aber nähe penzance wäre gut. die gegend ist wirklich einwandfrei. ich hätte auch nichts dagegen, mal in einer grösseren stadt zu urlauben. penzance ist nicht gerade klein und wäre für uns sicher ideal. und gegen ein bed and breakfast spricht ja auch nichts, muss ja nicht immer ein cottage sein. dürfte auch ein piratenschiff sein, eine hütte, eine erdhöhle, ein baumhaus, ein hohler baum, ein zelt oder ein iglu.

    iglu würde ganz gut passen, denn wir wollen diesmal IM WINTER dorthin. wir bilden uns ein (genaueres wissen wir natürlich nicht), dass die winter in cornwall (ganz im gegensatz zu den österreichischen wintern) total mild sind. diese these hab ich aufgeworfen. und manfred hat mir beigepflichtet. wir glauben an das einheitswetter in cornwall. es ist dort immer gleich. denken wir. man könnte jetzt endlos über das wetter in cornwall reflektieren, wäre lustig, vor allem, wenn man nichts genaueres weiss. aber ich glaub, es ist besser, wir überprüfen es vor ort und ich berichte dann in diesem kleinen blog darüber, wenn es soweit ist.



    bin wirklich froh, dass manfred und ich uns noch immer so gut verstehen, nach der doch verdammt langen zeit, die wir uns jetzt kennen. das bild hier ist so typisch für uns. ich mag es von allen cornwall-bildern am liebsten. wir haben oft probleme miteinander, reden oft ewig nichts miteinander, aber dann funktioniert es wieder, und das ganze scheint ein lebenslanges ding zu sein. wir werden auch zuammen nach wien zur giger-ausstellung fahren, also, es tut sich wieder etwas im hause pahr/hofer.

    zurück zu cornwall... wir werden wieder zusammen am meer sein, auf der kaimauer im hafen sitzen und über's meer schauen, reden, und wahrscheinlich auch ein zigarettchen rauchen. denn das schliesse ich nicht mehr aus. nicht nach diesem scheissleben, das ich jetzt führen musste. auf die gefahr hin, dass mich jetzt alle verachten - ich hasse es, ein nichtraucher zu sein. sorry. ehrlich. und ich hasse es, ein raucher zu sein. beides ist scheisse. rauchen und krank werden und nicht rauchen und keine freude mehr haben und auf einmal ein anderer mensch werden, der man nie sein wollte. beides ist nicht grad das wahre. wie gesagt, ich schliesse nichts aus. nichts von dem, was mir das gefühl gibt, verdammt gern zu leben. will nicht so tot vor mich hingammeln, weder rauchender-noch nichtrauchenderweise.
    man kann mich aber immer noch zum lager der nichtraucher zählen. ist eh scheisse, wie man es auch macht.

    25.3.11





















    ja. es gibt solche tage. und das ist auch gut so.

    my big big love

    es ist eine kinderwelt aus horrorfilmen, vampirromanen, zuckerzeug und gruseligen puppen, vermischt mit neonlicht und new wave
    einige nennen es kitsch, ich aber sage, es ist eine art ästhetik, die man nie wieder vergessen kann
    mein new orleans ist noch immer nicht untergegangen, zusammen mit mir, wir halten uns ganz gut, wahrscheinlich, weil wir aus schwarzem blut und tränen bestehen, wir beide, und weil uns der tod so nahe ist. weil wir immer jung bleiben und...
    gerade stand die tür des midnight candy store offen, ich hab einen blick hineingeworfen..alles beim alten, als wäre die zeit stehen geblieben. unser lachen hängt noch immer wie parfum im raum. es ist fast so, als wäre es in bestimmten räumen eingeschlossen worden, damit es nie für immer verstummt.

    treffen wir uns punkt mitternacht am kaugummi-automaten?
    kommt ihr?
    ich werde da sein. ganz bestimmt.

    23.3.11

    ich versuche zu überleben, das ist alles, leute

    zumindest alles, was von mir übrig ist in dieser zeit..ich sehe alte geschichten an und denke, es war in einem alten leben, als ich sie schrieb..und irgendwie kann ich es gar nicht fassen, wie sie klingen. schön und fremd. ich bin manchmal traurig, wenn ich denke, wie viel gift in ihnen steckt. wieviel gift ich brauchte, um dinge zu beschreiben, für die ich ansonsten keine worte finde. war gift alles, was ich war?

    15.3.11

    kritzel kratz


    eins meiner skizzen/kritzelbücher (kaffeeflecken inclusive). natürlich setze ich nicht mal die hälfte von dem um, was ich hier reinzeichne, aber einiges davon ist schon realität geworden, z.b. einige ornamente. meistens kleine details, die oft auch eher zufällig entstanden sind. es geht eigentlich nur mal um eine bestimmte ausstrahlung, die ein gefäss/schmuckstück/oder eine skulptur/puppe haben soll. die genauen details kommen meistens später dran.




    eine serie von morbiden wachspuppen, alle in grossen ballroben, am besten in debütantinnenweiss. hierzu sehen die blässe der gesichter und die violett-grauen augenlider und lippen noch extremer aus. einige verstreute kristalle dürfen hier schon mal funkeln (es ist schliesslich wieder ballzeit und die mädels wollen auffallen...was ihnen sicher gelingen wird). ich liebe groteske kostümierungen wie in fellini-filmen und ich bewundere immer wieder, wie es modedesigner schaffen, ihre oft sonderbaren skulpturartigen roben als mode durchgehen zu lassen. die kleider der bleichen (und auf seltsame weise untot wirkenden) mädchen ähneln skulpturen, kein normaler mensch würde sie tragen...

    es gibt einige sehr morbide geschichten und vignetten, die zu dieser zeit entstanden sind, als ich die zeichnungen gemacht habe. ich muss sie jetzt endlich mal herauskramen und einige davon auch bloggen.



    am liebsten habe ich die einträge/skizzen, die ich damals im museum of decorative arts in prag gemacht habe. ich kann mich noch gut erinnern. wir waren im museum, bis es dunkel wurde. danach gab es einen kaffee mit zimt in unserem lieblingscafé in der judenstadt. ich vermisse prag sehr. wenn manfred damit einverstanden ist, könnten wir ja diesen herbst zwei, drei wochen in prag verbringen. es wird sich sicher viel verändert haben. aber das museum wird es immer noch geben, und unser lieblingscafé auch...

    for ever and ever

    hab wieder so lust bekommen, auf lange nächte und gespräche, auf das grablicht ronald, das tapfer und eigenartigerweise schon seit vielen jahren für uns leuchtet, auf so'n treffen mit meinem seelenverwandten lieblingsfisch und yeah, diesmal ganz ohne qualmen, und irgendwie geht es auch weiter, obwohl so leicht isses nicht.

    (aber wer hat gesagt, dass es leicht werden würde, ray?...)

    wir treffen uns und sitzen vielleicht wieder am ufer eines sees, und ich flüster dir wieder, dass ich grad woanders sein möchte, obwohl das ja gelogen ist, weil ich grad mit dir zusammen bin und mit dir zusammen halt ich sogar kleine provinzkaffe (kaffe?? klingt wie kaffee. börks) aus und seen sowieso, aber ich flüster dir gerade, dass ich grad in london sein möchte mit dir zusammmen oder in amsterdam, aber besser ist london, london ist immer besser.
    kannst du dich an den kerl erinnern, der in die effbees, also die friendshipbooks immer knallbunt reingeschrieben hat bzw. immer alle bilder übermalt hat mit ganz derb bunten farben? gott was hab ich den geliebt. und was hab ich den beneidet. jetzt mach ich es genauso, könnte man sagen. meine alten bilder in monochromen farben, auf denen ich immer eine zigarette in der hand halte, mal ich gnadenlos bunt an, vielleicht freut mich das umso mehr, weil ich grad echt leben lerne, ohne sucht, und weil ich, seit ich ein sehr junger jugendlicher war, nie ohne sucht leben konnte, also nie wirklich leben konnte. es ist ein sehr seltsames gefühl. und oft bin ich so gar net dankbar dafür. manchmal könnt ich die ganze welt rauchen. aber meistens eben nicht. meistens betrachte ich sie und denk mir stillvergnügt, dass ich sie jetzt wahrscheinlich noch länger betrachten werden kann, weil ich rechtzeitig dem gevatter kumpel tod vom schipplein gesprungen bin...jedenfalls...ich möcht frische abendluft in meinen lungen, am ufer eines sees sitzen mit meinem homie und chillen wie noch nie zuvor.

    und ich hab heut nen brief vom fisch gekriegt und es war ein geschenk drinnen und ey, irgendwie küsst mich grad das glück und ich kann's nicht wirklich begreifen, dass alles einfach so weitergeht. dass alles echt gut wird. ich meine ich muss nicht sterben, weil ich meine mörderische sucht aufgebe, ich muss nicht verblassen und verwelken, ich muss einfach nur atmen, einen tag nach dem anderen erleben und durchhalten und fühlen, wie sich mein körper erholt. und ich sag euch, ich hab das rauchen nur aufggeben, weil ich euch noch sehr, sehr lang net von der pelle rücken möcht. deshalb.


    vor dem spiegel, 2 gestalten, schminken sich grad mit unmengen von weissem puder und kajal, bauen sich die haare mit tonnenweise hairspray und über ihre stimmen, das reden und lachen kann man musik hören, the cure ist es wohl, this twilight garden und shine sagt, siehste wir sind figuren in einem roman, ich hab's ja immer gewusst.

    zero to zero. forever and ever.
    kann deine stimme wieder hören, übrigens...



    7.3.11










    dank euch für eure netten kommentare und euren zuspruch, ich bin noch immer nichtraucher und werde es auch bleiben, obwohl es hart ist. härter als ich anfangs dachte. aber es ist zu schaffen, und das will ich auch tun.
    liebe grüsse, lila

    3.3.11

    ...

    "Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht.” - Karl-Theodor zu Guttenberg bei seiner Abtrittsrede
    ———-
    “Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht.” - Star Trek II – Der Zorn des Khan



    gefunden auf peggys fb wall..merci, cherie!!

    gott das war der anstrengendste februar meines ganzen lebens

    just saying.

    drei wochen rauchfrei...und 'n bisschen lila schimmert schon durch das grau...

    woche drei hätten wir also mal abgehakt. der bericht: ja. genauso hab ich's auch erwartet. nämlich dass man immer dann, wenn man das leben früher genossen hat, sich fühlt, als würde man sterben. in meinem fall in der freizeit, beim schreiben von texten vor allem und beim kreativsein am computer. immer dann wenn ich mir früher gemütlich ne zigarette angezündet hab, geht heute halt nix ausser kaugummi kauen (ohne nikotin). und in mir ist eine art wildes tier, das vor gier heult, wie so'ne art wolf, der ausgehungert ist und gefüttert werden muss. nur dass das nicht geht, weil der gute sich von gift ernährt, die sau. ist also doch kein wolf. ne wolfsau. börks.

    mind over matter sagte eine frau zu mir, die den entzug geschafft hat und sie hat wohl recht damit, aber es ist sicher schwerer, als man sich's gemeinhin so denkt. dafür bringt es ab und zu schon mal freude ein. wenn man in der nacht vorm einschlafen im bett liegt und feststellt, dass man luft kriegt und dass es sich wieder mal um eine dieser nächte handelt. in der man nicht ans sterben denkt. sondern dass man einfach so einschlafen kann und das sorgenfrei. sowas ist dann der lohn für die viele mühe. achja und mein husten ist ganz weg. und der war wirklich schon nervig. vor allem im büro. wenn man ununterbrochen was trinken muss, damit man nicht diese verdammten hustenanfälle kriegt, die die kollegen stören könnten.

    aber schlafen muss ich viel. keine ahnung ob das normal ist bei entzug. ich hab phasen, da schlaf ich 12 oder 14 stunden durch, wie ein stein. ich leg mich hin und kaum dass mein kopf das kissen berührt, bin ich schon weg. es ist sicher eine erleichterung manchmal. und ich erklär mir das ganze so: mein körer muss jetzt eben kämpfen und ausserdem repariert er ununterbrochen, tag für tag, die gesundheitlichen schäden, die das rauchen verursacht hat. das ganze kostet sicher energie und macht müde. aber so müde war ich überhaupt noch nie.
    und dieses lange aufbleiben gibt es kaum mehr. heute ist eine ausnahme, aber sonst ist meistens gegen mitternacht zapfenstreich. manchmal sogar schon davor. und ich lese viel mehr, anstatt kreativ am compi abzuwerken (lesen war eben nie mit dem drang zu rauchen verbunden, im gegensatz zu kreativität). auch nicht schlecht, so komme ich wenigstens wieder zu etwas wirklich gutem. hat mir sowieso schon extrem gefehlt.

    der bioladenmann ist ziemlich happy dass ich aufgehört hab. der war immer völlig fertig, dass jemand wie ich raucht. ich ernähr mich meistens nämlich recht gesund. ist recht cool, in diesen laden reinzugehen und ihm zu sagen, dass ich noch immer nichtraucher bin. genau wie ich es jetzt hier in meinem kleinen blog rumposaune. ist wirklich ein cooles gefühl. anstrengend, aber cool.