30.9.11

gundel gaukeleys zauberbesen





gundel gaukeleys zauberbesen verwandelt stinknormalen öden staub in angels dust

29.9.11


ich habe gerade meine extrem müde phase. ich muss aufpassen, dass ich nicht den ganzen herbst verschlafe. andererseits werde ich im oktober nach prag fahren und dort werde ich sicher wieder munter. wenn ich mir vorstelle, dass es nur noch ein paar tage sind, bis ich prag wiedersehe..es ist schon so lange her. viel zu lange.

27.9.11


frühstück mit dem bösen grünen ei

alieneier


alien eier *auwei*. besser gesagt: grüne eier. die farbe von lilienporzellantassen und vom ersten auto meiner mom, einem vw käfer. ich bin auf diese farbe fixiert.

26.9.11

25.9.11


manchmal macht einem das, was man in den magazinen findet, noch so richtig freude, es handelt sich einmal nicht um aufgetakelte stars, ihre affairen und ihre unsäglichen bemühungen, sich wieder ins gespräch zu bringen, sondern um wunderschöne und geheimnisvolle dinge wie diese hier... was das allerwunderbarste daran ist, ist die tatsache, dass sich diese geheimnisvollen dinge in österreich abspielen. ein land, dem man so viel phantasie gemeinhin gar nicht zutraut. doch weit gefehlt, wie man hier sehen kann...


diese gemütlich wirkende kreuzung von kürbishaus und pavillion sieht so aus, als wäre sie über nacht aus dem boden gewachsen wie ein pilz. mir gefällt es immer, wenn architektur etwas organisches hat.


am besten wirken die skulpturen sicher bei nacht. sehr gut ausgeleuchtet. vielleicht etwas zu gut.:) eins ist aber sicher: die objekte entfalten bei künstlichem licht einen eigenen reiz und wirken gleich noch mal so geheimnisvoll. mondlicht würde mir aber auch ganz gut gefallen.


ein schiff..an land? hier kann wirklich alles passieren, es wundert einen nichts mehr.:)

die schöpferin all dieser gebilde heisst patricia karg und stammt aus tirol.

21.9.11

ich kippe spontan in einen dunklen schacht, der sich vor mir gerade auftut

ich bin froh, dass jetzt wieder alles funktioniert, und dass sowohl die alte sowie die neue archangel bar online und stabil sind. wo wir dann hingehen, bleibt wie immer uns überlassen, aber vielleicht schauen wir diesmal, dass wir nicht dauernd allein in einem raum sind, vielleicht wenden wir uns auch den anderen zu, die auf uns warten, reden wollen, aber zu scheu sind, es zu sagen. vielleicht wird diesmal alles anders. wer weiss. die zeiten ändern sich wieder. ich fühle es genau, und es liegt nicht daran, dass der herbst wieder ins land zieht. obwohl ich auch diese veränderung als extrem wahrnehme und als besonders wohltuend. der kalte wind hat zwar noch nichts winterliches, aber trotzdem weht er soviel freundlichkeit in mein herz hinein, und so viele flausen aus meinem kopf- und trotzdem, es kommen wieder neue träume zu den alten, die nicht sterben wollten in diesem elenden ekelhaften und schlimmsten sommer meines lebens. neue träume, und hoffentlich für uns alle. wir brauchen träume. dringender als je zuvor.

gerade eben habe ich meine lieblingssequenzen aus silent hill gesehen..die fahrt mit dem auto dorthin, die dunkle strasse, die paar laternen..ich würde in diesen momenten immer gern mit der frau tauschen, die am steuer des wagens sitzt. manchmal bestehen meine träume einfach nur aus einer solchen sequenz. einer strasse in der nacht, rundherum wohl gebirge, wälder, aber man weiss es nicht so genau. man kennt die landschaft nicht. ein paar laternen nur, genug, um den weg zu erkennen, zu wenige, um die augen zu verletzen. die immer noch verletzt werden, jeden tag, das nur so nebenbei erwähnt. dieses elende licht. *g* strahlt wie ein scheinwerfer durch meine augen und erleuchtet jeden dunklen winkel meiner seele, nur das darf es nicht. das mag ich nicht, und es tut weh, dieses perverse grelle tageslicht. ich wünschte mir also wieder, dort in diesem auto zu sein, vielleicht ohne kind, aber gerade dieses kind stört auch nicht wirklich. allein wäre aber schöner, oder mit den wirklich guten freunden. leuten, die mich wirklich kennen. wir fahren irgendwohin, von dem wir nicht viel wissen und nur hoffen, dass es kein zurück mehr gibt.

https://www.youtube.com/watch?v=SxC2JwYq8hU#t=16

von silent hill direkt in die archangel bar. nicht so schlecht. vielleicht führt dieser dunkle weg mit den paar laternen ja in die arch, wer weiss. gibt es ein zurück? ich denke, nein. aber es ist auch egal. haben wir denn eine wahl? und was noch wichtiger ist: wollten wir eine wahl?

wir haben jedenfalls wieder eine lektion gelernt ..in diesem ekelsommer..und die ist schwer zu verdauen. ganz plötzlich standen wir alle völlig allein da. ich rede jetzt nicht von unserem alltags-leben, denn das dürfte ja bei jedem ok sein bzw. das geht mich nicht wirklich allzuviel an, was jemand so treibt und wie er seine tägl. dinge so verrichtet. ich rede von hier. vom netz. das ja unser gemeinsames verlängertes wohnzimmer ist. ich kann mich erinnern, dass es nicht das erste mal war. diese negativität kommt und geht beinahe anfallsartig, das kennen wir schon. diesmal hat es aber wirklich lang gedauert, beinah den ganzen, ekelhaften sommer lang. plötzlich war die negativität wieder da. und keiner ist damit wirklich zurechtgekommen. das ist keine schande, es ist völlig normal, wenn man dann fast angst bekommt. ich denke, wir sind die grössten ego-wesen, die es gibt. und wir haben ab und zu diesen drang, uns einfach nur völlig allein zu spüren. das ist ok. nur sollte man gut überlegen, wen man gern hat. diese leute sollte man in sein leben weiterhin einbeziehen. auch wenn man dunkle strassen an geheime orte mag. auch wenn man sich unverstanden fühlt. vielleicht war man einfach selbst nicht so gut in der lage, sich mitzuteilen.ich find's nur gut, dass uns diese schlechte grundstimmung so gestört hat. dann stimmt ja noch alles bei uns. denke ich. hm, und diese paar wirklich schlimmen momente bringen sicher auch einiges an neuer inspiration, denn wenn es einem nicht so bs. geht, ist man ja am kreativsten. heisst jetzt nicht, dass ich das ab jetzt immer für's kreativsein brauche.:)

ich freue mich jedenfalls über den frühen herbst, plage mich weiter beim nikotin-entzug, versuche, noch mehr freizeit und weniger alltag zu bekommen (ja, sowas gibt's!!)...und kippe jetzt ganz spontan in einen dunklen schacht,der sich vor mir gerade auftut..schräg hinein, dann den rostigen gleisen nach.. und ich hoffe wirklich, dass er in die archangel bar geht. sonst hätten wir nämlich ein problem...

20.9.11

das ende des sommers


heute gefunden und gerade vorhin noch aus der schwarzen hülle gepult, was einigermassen grauenhaft war. ehrlich, das hasse ich total..diese schwarze fleischige hülle, die die finger auch noch so hübsch einfärbt. ich bin ja froh, dass es nicht mehr waren, sonst würde ich noch immer pulen. ausserdem weiss ich nicht, ob sie schon reif sind. sehen aber ganz so aus.

weiters im bild: meine uralten sneakers, die ich nach dieser saison wahrscheinlich wegwerfen werde, weil sie sich leider auflösen. das loch beim grossen zeh sieht man auf dem photo nicht...

das ende des sommers hat sich gestern schon angekündigt, mit ganz viel regen, kälte und sturm. heute morgen lag ein baum über der strasse. ich dachte in der nacht noch, wie wahnsinnig laut es ums haus orgelt. ausserdem klopften die türen und fenster und dauernd rieselten steine und verputz in den kamin, was man ganz schön laut hört. aber nichts gegen diesen einen winter, schon länger her, als riesen gesteinsbrocken und ganze ziegel in den kamin donnerten. wir wussten gar nicht, wie gefährlich das sein kann, aber es kann passieren, dass dann der kamin verstopft ist und dass rauchgas in die wohnungen strömt. der kamin ist dann im darauf folgenden frühling wieder gerichtet worden, aber bei jedem sturm befürchte ich ein unglück.

19.9.11

die stadt versinkt im violetten nebellicht

 

die häuser sind ruinen. die bewohner der häuser längst tot. niemand geht die strassen lang, niemand beweint die opfer, niemand sieht sie. niemand bringt opfer. der schlaf hält alle umfangen, sie träumen. sie schlafen und niemand wird sie wecken können.
ich hauche namen, die antworten dringen nicht zu mir durch.

mein wagen parkt vor der dunklen stadt, hierher bin ich zu fuss gegangen. ich atme schwer, als wäre ich den ganzen weg gelaufen. wie von sinnen, nur gelaufen, hierher in die dunkle stadt.ich hocke auf der eingangsschwelle eines der alten häuser und schreibe namen in den staub. lost souls, jetzt wirklich verloren, verloren gegangen, im schlaf gefangen, im dunklen, bösen traum. und doch wärmt die erinnerung, ich lasse staub durch meine finger gleiten und gedenke der toten, der schlafenden, der traumgebundenen. ich baue ihnen einen altar aus rost und moder und lege eine vertrocknete rose davor. mehr werde ich nie geben können, mehr besitze ich nicht.


der mond trägt eine aureole aus violettem nebellicht
die strasse häutet sich wie eine schlange
die seele weint unaufhörlich
bastard schmerz lauert unter der oberfläche und bleckt die zähne
jesus am kreuz, in einer dunklen ecke, regen auf seinem gesicht
ein weihwasserbecken, das sich mit regenwasser füllt und mit blut, das aus den schnitten an meinen handgelenken tropft

in einer fensterhöhle flackert kerzenlicht, die kerze wird vom wind ausgeblasen. ich sehe hoch, regen rinnt über mein gesicht, füllt meine augenhöhlen, die übergehen wie gefässe.

ich schreie meine einsamkeit gegen die wände, über die schatten davonkriechen.
du wirst bluten, solange du es noch kannst und das wird für immer sein.
willkommen daheim.


zurück im auto: ich sehe in den rückspiegel. mein haar ist weiss geworden.
die türen der erinnerung öffnen sich, eine nach der anderen.
regen rinnt über die windschutzscheibe, die stadt versinkt in violettem nebellicht
i'm dying, i hope you're dying too


träume von zerstörten städten, und einmal wieder das gefühl, als wäre hier eine art scheideweg. eine entscheidung steht an, mit der niemand gerechnet hätte, schon gar nicht ich selbst. die dinge entwickeln ihr eigenes leben. ich kann mich erinnern, diesen satz des öfteren gehört zu haben. aber er kümmerte mich nie besonders, hatte er doch keine bedeutung in meinem leben. jetzt kommt dieser satz aber zu mir zurück, er hat etwas leuchtendes, unbekümmert..fast unverschämt..herausforderndes. gib dir keine mühe, es zu verstehen oder dich auf irgendeine art und weise dagegen zu sträuben, es hat eh keinen sinn. "die dinge entwickeln ihr eigenes leben zur heiligen stunde."

ich vermisse eddie manchmal sehr. sie war klarsichtig in mancher hinsicht. manche dinge konnte nur sie auf eine weise formulieren, die so schön war, dass sie den dingen gerecht wurden. das kann kaum einer mehr.





ana und grand-père


18.9.11

es wird alles wieder ok, glaub mir..



an der bar...

Beitrag von shine » So 18. Sep 2011, 17:58
nach reiflicher überlegung könnte ich mir vorstellen, das dir ein cool dawn schmecken würde. bzw. dass du ihn gerade nötig hättest. ich glaub, ich brauch auch einen. er lässt uns vergessen, dass wir menschen sind. *lächelt ain liebevoll an und sieht sich in gedanken mit ihm schon auf dem hoteldach sitzen und sich den kalten nachtwind ins gefieder wehen.*

irgendwann hebt uns der nachtwind einfach hoch, als wären wir federn. und wir müssen gar nichts tun, nur die augen schliessen. irgendwann ist das elende gefühl vorbei.

16.9.11

nach 7 monaten ohne nikotin...

alles fühlt sich in der letzten zeit so an, als hätte ich eine neue seele bekommen, und ich war nicht sicher, ob mir das gefällt. es fühlt sich an wie der viel beschriebene sprung ins kalte wasser, nur irgendwie noch ärger. und das nur, weil du versuchst, ohne deine bevorzugte droge (in meinem fall nikotin) zu leben. irgendwann im laufe des lebens danach bemerkst du nämlich, dass dein gehirn durch die droge dermassen verändert wurde, dass du fast nicht mehr weisst, wie du als person eben so bist - ohne die droge. es ist fast so, als wärst du nur mit der droge fähig, eine person zu sein. inklusive gefühlen, kreativität, lebensfreude, eben alles, was zu einem guten leben dazugehört. doch das kann und darf nicht sein. und es ist auch nicht so. es stimmt sicher, dass drogen wie nikotin oder heroin das gehirn dermassen manipulieren, dass man ..ich denke, das kann man von beiden drogen sagen..immer mehr zum zombie mutiert. aber dass man ohne die droge durchaus noch eine fest umrissene persönlichkeit haben kann, dürfte wohl der wahrheit entsprechen..auch wenn es sich momentan nicht so anfühlt. und momentan ist 7 geschlagene monate nachdem ich aufgehört habe, zu rauchen. nach 7 monaten, so möchte man meinen, ist wieder alles gut und man kann klasse weiterleben, als wäre nix geschehen, und friede freude eierkuchen. weit gefehlt. man leidet weiter. jeden tag. ganz ganz langsam beginnt das gehirn, zu lernen. nämlich dass es leicht ist, ohne droge zu leben. dass das leben gut sein kann, ereignisreich, schön, kreativ, voll glück. dieser lernprozess dauert sicher über ein jahr, wenn nicht länger. vorher kann man sicher nicht von sich behaupten, dass man den entzug geschafft hat. so sieht es aus, ganz knallhart und der wahrheit ensprechend. wer den entzug will, der nimmt einiges auf sich und das für einen verdammt langen zeitraum.

man muss sehr gut wissen, warum man es will. sonst fängt man spätestens in dem stadium wieder an, wenn man bemerkt, dass man viel gewicht zugenommen hat, und das, obwohl man nie genascht hat. man nimmt auch so zu. auch wenn man weniger isst. ich esse gerade viel weniger als früher. manchmal bin ich so hungrig, dass ich heulen könnte. dann esse ich einen der brutalen pfefferminzkaugummis und trinke nen schwarzen kaffee. so geht das hungergefühl einigermassen weg. ich schaffe es mit müh und not, wieder ne gute figur zu bekommen und werd wohl auch nette klamotten kaufen, weil ich ne belohnung möchte. man nimmt also zu, auch wenn man nicht nascht. wusste ich früher auch nicht. dass man automatisch zunimmt, wenn man den entzug macht, ist sehr hart. man fühlt sich wie ein stück scheisse, und man ist sowieso schon so in der mangel, weil man ja so gern wieder rauchen würde. dann noch das ding mit dem gewicht. und man darf nicht rauchen. nichts darf man. was sich pervers schmerzhaft anfühlt.

manchmal aber hat man so ein anderes gefühl und andere ideen, die man so nie hatte. konnte man ja auch nicht. man denkt sich also folgendes:
stell dir mal vor, du musst nicht rauchen, weil du das bedürfnis danach nicht hast. und du musst auch keinen alk trinken und du musst auch nicht viel essen. auch nichts kaufen, weil es dir dabei besser geht. nichts musst du. du bist ohne diese dinge ein glücklicher mensch. du wirst nicht durch die befriedigung deiner triebe definiert, und nicht von deinen bedürfnissen geformt. du bist ein klarer mensch und du bist so frei, wie es nur geht. so stelle ich mir das paradies vor.
wenn es mir dreckig geht, denke ich jetzt immer öfter daran, dass es dieses leben geben könnte. und dass es auch normalos wie ich erreichen könnten, nicht nur irgendwelche gurus und extremyoga-experten (obwohl auch das wie eine art sucht-befriedigung aussieht und nicht gerade erleuchtet. was, hab ich erleuchtet gesagt? ich???? oO) ich weiss, dass es mir irgendwann besser gehen wird. nur bis dahin hab ich noch einen langen und brutalen weg vor mir.

13.9.11




manchmal denkt man, man träumt noch

rabenschwingen, nachtgelichter

"Moonlight floods the whole sky from horizon to horizon;
How much it can fill your room depends on its windows
"
Rumi



ich hab gerade zwei mal hintereinander the wisher gesehen, und das nur wegen der nachtaufnahmen in diesem unglaublich tollen kaff in kanada, das bei nacht so wunderbar aussieht und mich dazu bringt, diesen film wohl viel öfter anzugucken, als es ihm gebührt.


mir geht's jetzt so gut und ich hab mich mit dunkelheit so vollgesogen, dass ich nicht schlafen gehen mag. es ist nacht. also warum sollte ich schlafen? :)
vielleicht weil ich morgen arbeiten gehen muss? ... erbärmlicher gedanke - hinfort!!!



es gibt träume, die real aussehen und dann gibt es manches reale, das traumartig wirkt. seelen, die die nacht zum leben brauchen. gelichter, würden manche alte poeten dazu sagen. unheimliches gelichter, das das tageslicht scheut. das bei sternenlicht gaukelt und schunkelt und auch selbst leicht funkelt. jedenfalls, zu denen werd ich mich heute nacht gesellen. auf euch, nächtliches gelichter!

7.9.11

UAAARGH

sorry mika, deinen kommentar hab ich zu spät gesehen--hab nämlich die ganze ladung photos wieder ins photoblog zurückgeschubst, weil echt zuviele postings hier waren ... volles durcheinander...kennt sich ja keine sau mehr aus und so...aber ey schön dass du wieder hier aufgeschlagen bist und mh...sorry wegen noa wollt ich sagen..ich verkraft' so viele leute auf einen fleck nicht so gut...leider... :((((

dabei wollte ich es unbedingt. dachte, da wär ich nicht so einsam. aber vielleicht muss das so sein. einerseits verkraft ich einsamkeit nicht und andererseits dann auch wieder keine leute um mich. ich hasse mich sowieso schon wieder zu schlimm. also bitte sag mir, dass du mir verzeihst????!??

ok, also, wir bleiben in kontakt, ja? das muss nämlich sein, verstehste??

2.9.11

ich wusste gar nicht, dass sich, wenn man die darstellungseinstellungen beim desktop ändert, auch die darstellung sämtlicher blogs und websites mit verändert. anscheinend werden die einstellungen vom desktop überschrieben und nur das eine design wird angezeigt. ich habe momentan "kontrast schwarz" und irgendwie ist es superschön. wenn die websites so aussehen würden, wie sie aussehen sollten. obwohl ich mir diesbezüglich nicht wirklich mehr sicher bin. wer weiss, ob ich genau das sehe, was der websitebesitzer beabsichtigt hat? ich hab so meine zweifel. wenn ich mir das hier anschaue, was sich gerade auf meinem bildschirm abspielt...sieht ein bisschen so aus, als hätte ich mich selber gehackt. wer die kontrast-darstellung schwarz kennt, der weiss wahrscheinlich, wovon ich rede. es ist super, aber ob man das länger aushält, ist eine andere frage. ich find's schon hirnrissig, dass alles gleich aussieht. das kann nicht beabsichtigt sein, amn sollte wenigstens websites wie google so sehen, wie sie sein sollten, nämlich in weiss (ist google überhaupt weiss??? vielleicht ist es kreischend gelb und nur ich weiss nichts davon). ach was, ich geh jetzt mal zurück zu meiner lieben systemsteuerung und werd der guten mal einen vorn latz ballern. obwohl dieses wunderschöne schwarz wirklich das schwarz meines vertrauens ist.

die darstellungseinstellung hätte wirklich nur den desktop betreffen sollen und nicht die darstellung von internetseiten. :( war fast beängstigend eben. wenn alles so gleich aussieht, wie will man dann seine eigenen websites designen?

aber wieder mal interessant, wenn man sich überlegt, dass jeder einzelne mensch eine völlig eigene wahrnehmung hat. niemand sieht dasselbe wie die anderen. ein wunder, dass menschen sich überhaupt miteinander verständigen können.


ich hab gerade gesehen, dass meine blog-freundin von damals, rabenflug, anscheinend gehackt wurde. auf meinem dashboard erscheinen sehr seltsame postings von ihr. zuerst waren da noch ihre bilder (sie ist malerin und hat blogspot als galerie verwendet) und dann kamen lauter obskure beschissene meldungen in englisch, die so aussahen, als wären sie von einem bot verfasst worden. ich dachte damals noch, warum ein mensch, der ein gut gehendes und schönes blog führt, so einfach verschwinden kann/möchte...kam mir seltsam vor. und so ist es auch.:( blogspot wird anscheinend recht gern gehackt. hab schon einige accounts gesehen, die völlig verunstaltet waren. was für ein horror. ein blog zu hacken, ist wohl das allerletzte. blogs werden geliebt. diese untiere wissen echt nicht, was sie da tun. und warum hacken die einfach alles, was es auf der welt gibt? was für nen sinn soll das haben? wenn man ein blog einer künstlerin hackt, um meldungen reinzuposten, die für alle völlig unverständlich sind..was bringt das? einfach nur beschissene zerstörungswut. wie ich das hasse.