23.2.12

kurze zwischenmeldung von der hasen-front

der neue hase hat sich heute vormittag auf den weg nach berlin gemacht. leider etwas später als geplant (da ich ihn noch mit einem modischen accessoire ausstatten musste).
marit muss also nicht mehr lange warten. gottseidank. ich hatte eh schon so ein blödes gefühl deswegen.

photos vom neuen hasen gibt es erst, nachdem er in berlin angekommen ist. marit weiss noch nicht, wie er aussieht.:)

15.2.12

the night is my ocean





https://www.polyvore.com/night_is_my_ocean/set?id=43842245


bin gerade auf flickr und seh mir ein paar alte häuser an. es ist unglaublich, wie gebrechlich ein altes haus sein kann. wie ururalte grosseltern sehen sie aus, so als würden sie vor sich hinhusten und grummeln und sich über die jugendlichen häuser in der nachbarschaft beschweren, über die moderne zeit sowieso. ich mag diese alten häuser und fühle manchmal echtes mitleid mit ihnen wie mit alten menschen, die ein gebrechen oder altersschwäche plagt.
und am schlimmsten ist es, wenn man sie einfach so abreisst, um dem neuen platz zu machen (so wie in shanghai, was eine echte schande war/ist). wenn man diese häuser nur in frieden von selbst abdanken liesse. sie zerbröseln eh schon, wenn der wind nur leicht geht. irgendwann wäre dann nur noch ein kleines häufchen staub, steine und morsches trockenes holz. viel davon würden wind und regen forttragen.
es ist so traurig, dass wir keine zeit mehr haben—

13.2.12

vampyre planet

ab heute wieder online:

www.vampyreplanet.net/

einiges muss noch gerichtet werden. die galerie wird erst neu gebaut und in der links-abteilung funzen ein paar links nicht mehr und werden von mir aussortiert, aber sonst ist alles so, wie ich es wollte. der planet ist so ein wichtiger teil von mir. ohne ihn war ich immer ein bisschen verloren in der www-welt.

ich suche wieder gute geschichten für unser webzine. weird fiction, horror, dark stories, auch sci-fi. bei interesse bitte bei mir melden - ihr wisst ja, wo ihr mich findet.:)

11.2.12

dein einsames, glückliches herz

im moment sieht es so aus, als würden alle, die ich im web kennengelernt habe, irgendwie eher nicht wirklich kommunikativ sein. auf allen plattformen ist ruh. bis auf facebook natürlich. auf fb sind alle präsent. ganz erklären kann ich meine immer grösser werdende abneigung nicht. dabei hab ich mich wirklich sehr bemüht, das ganze auszuhalten. die dauerfröhlichkeit und dauerpräsenz und dieser seelenstriptease mancher leute dort geben mir aber so den rest, dass ich einfach nicht mehr mag. mir ist im moment so ziemlich alles sympatischer als fb. einige leute, die ich vorher mochte, wurden mir durch ihre tätigkeit auf fb unsympathisch. leute, die ich gut fand! wegen einem solchen scheissdreck wie fb werden dir menschen unsympathisch und vor allem eins: sie werden dir fremd. was mir wirklich zu denken gibt. fb hat die ambition, menschen miteinander zu verbinden und dennoch kommt mir vor, dass es menschen voneinander wegbringt, entfremdet. ich war jetzt schon einige zeit nicht mehr so richtig auf fb aktiv - es geht mir wirklich sowas von gar nicht ab.
jedenfalls werd ich mich nicht gleich löschen. aber ich denke dran, es in zukunft zu tun. denke mal, ein leben ohne fb ist ein feines leben.:)

so, morgen muss ich früh aufstehen und es ist natürlich schon wieder spät, ich sollte schon längst schlafen, aber ich muss zuerst meinen tee austrinken. also kann ich gleich mal ein kleines bild posten. meine digitalkamera konnte trotz eisiger kälte keine ruhe geben. obwohl ja nichts wirklich besonderes passiert ist, aber wer wartet denn beim photographieren immer auf etwas besonderes? dann könnte man ja ewig warten, vor allem, wenn man wie ich hier in pfffffrrrrz lebt und noch laaange keinen urlaub hat....



spiegelung in einem autofenster. der dreck auf der autoscheibe mutiert zu glitzernden pünktchen und pailletten. die sonne wärmt zum ersten mal am heutigen tag.

warum schwirrt momentan ein lied von falco durch die radiosender, das anscheinend neu ist? mh..ich denk halt, dass es neu ist. soo der experte bin ich ja nicht, aber man kennt ja allgemein falcos gesamtwerk, das ist schon österreichisches kulturgut, gell. und dieses lied kannte ich noch nicht. es ist schön. ja. hab's mal am frühen morgen gehört, als es draussen noch dunkel war und kalt. irgendwie ist das alles so scheisse traurig.

ich könnte es auf facebook posten, es im diesem todes-stream versenken wie nen verzweifelten, glitzrigen funken hoffnung, und wenn ich glück habe, werde ich ignoriert. wenn wir glück haben, erleiden wir unsere sternstunden allein und niemand NIEMAND tätowiert dir sein erbärmliches idioten-i like it auf dein einsames, glückliches herz

das alles führt wieder zurück zu dem photo, das ich gepostet hab: der dreck auf der autoscheibe mutiert zu glitzernden pünktchen und pailletten. die sonne wärmt zum ersten mal am heutigen tag. poesie ist überall. nur auf fb nicht.

5.2.12

arschkalt



gestern war einer der kältesten tage des jahres. zuerst denkt man, es hat so um die 10 grad minus, also was soll daran so extrem kalt sein? aber dann geht man raus und wird voll vom eiswind getroffen. innerhalb kürzester zeit ist alles, was nicht von kleidungstücken bedeckt ist, taub und knallrot. man sollte die temperaturen nicht unterschätzen. bei meinen eltern daheim hatte es minus 17 grad und ich war heilfroh, dass sie nicht rausgegangen sind und schon alle einkäufe erledigt hatten. ich musste leider raus, weil ich zum bürodienst verdonnert war. ab 6 uhr morgens ging es diesmal los. eiskalt, so dunkel, dass man die hand vor augen nicht sehen kann, und jede menge eis-fallen am gehsteig. so mag man den winter.

meine getreue kamera hat sich aber totz der kälte aus ihrer warmen hülle getraut und einige bilder geschossen.



wenn es nicht so furchtbar kalt wäre, würde man es eh geniessen. denn aussehen tut es wirklich gut. ich mag diese stimmung so gern. dann müsste noch der silent hill soundtrack im kopfhörer sein und alles wäre absolut wie ein kleiner trip in unsere stadt der bösen träume.



die anhöhe hinter der steinmauer ist übrigens ziemlich seltsam. im sommer verspürt man an der stelle, wo ich gerade photographiert habe, eine extreme kältequelle. einmal war es so schlimm, dass ich die beine in die hand genommen und geschaut habe, dass ich schnell verschwinde. ich hab dort etwas gespürt, aber ich kann nicht genau denfinieren, um was es sich handelt. aber es scheint etwas lebendiges gewesen sein. seit dort oben die häuser stehen, ist es nicht mehr so wild. ich weiss nicht, was das alles ist, was sich in der natur manifestiert, aber eins weiss ich mit sicherheit: dass wir menschen es mit unseren behausungen und dem licht, das sogar in der nacht scheint, vertreiben können. und ich weiss nicht, ob das gut ist. irgendwie hab ich so das gefühl, dass wir mit unserer dauerpräsenz absolut mehr schaden als nutzen.

es war früher alles wild hier draussen. wilde natur--

die bilder hier sind übrigens am photoshop veränderte digitalbilder. aber sie machen lust auf das photographieren mit einem schönen, alten schwarzweiss-film. ich werde demnächst wieder damit beginnen.