3.10.16

leider war gestern ein so nasskaltes wetter, dass es manfred nicht geschafft hat, aus der wohnung zu krabbeln und hier zum stalker-termin zu erscheinen. was ich absolut verstehen konnte. ich war verfroren ohne ende und war froh, im bett bleiben zu dürfen. vor allem, weil ich momentan sowieso gesundheitlich etwas angeschlagen bin. ich hatte vorgestern früh eine leichte, aber sehr schmerzhafte nierenkolik.

sie war anders als die erste kolik, die ich vor ein paar jahren hatte. das eigentliche problem war, dass ich nicht mehr gehen konnte… das tat zu weh. sitzen konnte ich schon, also konnte ich den frühdienst einigermassen gut überstehen. nach 2 litern wasser war mir zwar schlecht, aber die schmerzen gingen langsam wieder weg und das gehen war dann im lauf des tages auch kaum mehr ein problem. ein, zwei krämpfe kamen noch nach, und dann war's das. ich hab keine schmerzmittel gebraucht! aber beim gehen habe ich ...was ultimativ peinlich ist ... ein, zwei mal vor schmerzen aufgeschrien. so tierisch weh tut sowas. man kann sich nicht beherrschen, es ist zu brutal. es ist dann auch kaum möglich, aufrecht zu gehen. gottseidank hab ich das geschafft, sonst hätte ich kriechen müssen. (noch peinlicher). ich bin so verdammt froh, dass ich nicht ins lkh musste. das letzte mal war wirklich nervig. in der beobachtungsstation kann man nicht schlafen, weil dauernd gekotzt und geschrien wird und dann geben sie dir noch NOVALGIN als schmerzmittel mit nach hause, das auf der ganzen welt verboten ist, nur in österreich und deutschland nicht (weiss der geier warum).


stalker wird nächsten sonntag weiter gespielt. ich freu mich jetzt schon darauf und hoffe, jetzt endlich mal pripjat zu sehen. was allerdings noch dauern könnte, wenn man sich die geschwindigkeit mal anschaut, mit der wir spielen. wir spielen aber nicht so oft, also geht das schon in Ordnung.

das kalte wetter ist erstmal vorbei und die sonne ist heraussen. wieder ein tag, an dem ich nicht heizen muss, was mich schon sehr freut, bei den gaspreisen. die sind zwar inzwischen gesunken, aber gesalzen bleiben sie immer noch.
ich habe mich jetzt schon mit einem prä-weihnachtlichen (prä-prä-weihnachtlichen) geschenk bedacht, das gerade auf dem weg zu mir ist. es sind eigentlich 2 geschenke ... 2 dolls, nämlich umbral und the dark aus der don't turn out the lights - serie der living dead dolls. da kommt schon gediegen freude auf. ich war ja auch so brav in der letzten zeit und auch so krank und tapfer. :) die ldds haben das erkerzimmer in beschlag genommen und wohnen inzwischen dort. es ist so ein niedliches zimmer. überall creepy dolls und monsterchen und die pflanzen wuchern und dazwischen blinken kristalle, stehen meine drahtskulpturen, und an den wänden kann man schon die ersten lithos aus prag bewundern, die ich anno schnee gekauft und bislang nicht gerahmt und aufgehängt habe. ich werde sicher noch einige dazukaufen.


momentan bin ich auch wieder mal kreativ beschäftigt. ich häkle zum ersten mal seit sicher 5 jahren, und zwar einen roten bären. er ist recht winzig, soll sehr morbid werden und wird dann, sollte er gut gelungen sein (was echt noch nicht sicher ist), hier im blog vorgestellt. ich mag ihn jetzt schon, auch wenn er nicht so werden sollte wie in der vorlage. man kann ihn sicher ein bisschen korrigieren, wenn man die fehler zu arg sieht. häkeln ist wirklich schwer für mich. wenn ich eine stunde gehäkelt habe, sehen meine finger aus wie GARTENKRALLEN! es ist grausam, aber es macht trotzdem spass. obwohl stricken mir so viel leichter fällt.


ein heftiges weekend mit allem, was dazu gehört (nierenkolik, brutaloherbstwetter, früh- und nachtdiensten) ist vorbei und ich werd mich mal auf's ohr hauen, wenn's gestattet ist. ist es, hehe.:) ich habe noch schnell ein gruseliges set auf poly gebaut, das ich nachher posten werde, und jetzt werd ich mal offline gehen und meinen dr. siri (der tote im eisfach) weiterlesen. sehr zu empfehlen übrigens. in guter, alter siri-tradition geschrieben. wer ihn kennt, ist nach ihm süchtig. die meisten dürften es sein. ich bin es auf jeden fall.

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