7.12.15
viel zu lang her, dass sie auf dem highway waren. er hatte sich einen vorrat an zigaretten gedreht und einige cds gebunkert. es konnte wieder losgehen.
die ersten neonlichter zogen an ihm vorbei, er stieg aufs gas und sie wurden zu langen leuchtspuren. lang nicht mehr daran gedacht, oder? dass da draussen die reine magie existiert, die uns zum leben erweckt. dass das leben sich frisch anfühlt, wie eine regennacht. wenn das hier vergeht, kann ich mich erschiessen, dachte er. die meisten geben das hier mal auf, und sie tun mir leid. ihre körper werden zu ihren gräbern, ihre herzen schlagen zwar, aber sie sind wie tote. niemand tötet mich, es sei denn, ich selbst. niemand.
er zündete sich eine zigarette an, hielt das lenkrad mit einer hand und rauchte, hörte gerade samhain von incubus succubus, murmelte die lyics mit. es klang wie eine beschwörung und es war wohl eine. eine die den ganzen zauber enthielt, die die nacht ausstrahlte.

and the fires shall burn
and the wheel of life shall turn
and the dead come back home on samhain
hecate, nemesis, dark mother take us in.

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