19.3.17




schreibtisch samt skelett,  wand samt pflanzenschatten

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Sheena, Living Dead Doll


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28.2.17
 


“To be nobody but yourself in a world
which is doing its best day and night to make you like
everybody else means to fight the hardest battle
which any human being can fight and never stop fighting.”   

E.E. Cummings  



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26.2.17
die duftclowns
ein alptraum, den ich mal hatte und den ich kurz nach dem aufwachen aufgeschrieben hab. gerade wieder gefunden. es ist übel. so steht es auf dem blatt:

traum andrea ranziges duftöl bank macademia vanille galub ich
und ich wollt es wegschmeissen und hab s ihr vorher gezeigt
sie leert es in bank auf schalter in gefäss
und bullen
und ihr auto duftet stark nach waxmelts
die duftfrau
und ich ohropax weil zu viel stress und sag nur ja ja ja
und sie haben uns für evil clowns gehalten udn ihr auto gefilzt nach Masken




also es geht darum, dass meine freundin andrea immer diese duftwachsdinger in duftlampen hatte und sie hatte echt nen kult damit. hat auch immer welche bestellt auf ebay und mir auch viel davon geschenkt. die duftfrau andrea halt. und die duftdinger sind ja auch der hammer, ich mag die auch gern. jedenfalls hab ich eigenartigerweise davon geträumt, dass andrea mit mir zusammen in ne bank geht. und diesmal hatte komischerweise ich einen duft mit, und zwar macademia vanille, das war aber diesmal ein duftöl. ein uraltes, ranziges duftöl war das (dieses duftöl hatte ich zuhause und wollte es auf dem weg zur bank wegschmeissen, weil es halt so abgefuckt alt war), aber ich hab den fehler gemacht und es ihr gezeigt und sie hat es sich gegriffen und mir nicht zurückgegeben und dann waren wir schon in der bank und vorm schalter und direkt auf dem schalter stand so ein komisches gefäss, keine ahnung was das genau war. was für bleistifte oder so, keine ahnung, halt was office-mässiges, und andrea hat das zeug in das gefäss geleert und hat sich voll gefreut und die typen in der bank sind so ausgezuckt, ich hab mich so geschämt, und andrea hat so getan, als wär nix und hat so unbeteiligt herumgeschaut und ich war schon knallrot im gesicht. dann haben die von der bank die bullen gerufen und die haben uns aus der bank rauseskortiert wie schwerverbrecher und dann wollten sie noch wissen, wo unser auto steht. andrea hat es ihnen gezeigt, aber das scheissprob war, dass sie das ganze auto voll mit diesen duftwachsdingern hatte (mann, das hatte sie im real life echt, sie hatte blueberry-vanille überall im auto, das ist echt kein scheiss) und jedenfalls im traum haben die bullen auch mit mir geredet, aber ich hab mir ohropax reingetan, weil ich den verdammten scheiss nicht hören wollte und ich hab wie ein roboter immer “ja, ja, ja” gesagt. das mach ich im real life voll oft, wenn so ein overkill an lärm ist, dann hau ich mir die ohropax rein, und im traum waren diese blöden bullen halt der lärmfaktor, und dann hat andrea die autotür aufgemacht und diese duftwolke ist rausgequollen und die bullen hat es umgeschmissen und am schluss haben sie das auto gefilzt, weil sie uns für evil clowns gehalten haben und masken gesucht haben.

ich bin glaub ich irre, weil ich sowas träume

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20.2.17
m. war gestern da und wir haben uns sofort auf stalker clear sky gestürzt - wir haben ausnahmsweise 2 wochen pausiert und hatten schon den totalen stalker-entzug. die landschaft und das endzeitfeeling, das hat schon was. dieses feeling war jedoch sofort wieder weg, als wir mitten in der pampa feststeckten und keine chance mehr hatten, irgendetwas zu unternehmen, was uns irgendwie weiterbringen konnte. stalker clear sky ist anders als shadow of chernobyl. man kann auch in shadow nicht rumwandern, wie man will. man muss dem roten faden folgen, also der handlung, die einen immer irgendwohin bringt.
die handlung führt zu den hauptmissionen und dazwischen kann man sich immer wieder aussuchen, welche kleineren missionen man übernimmt oder ob man überhaupt welche übernehmen möchte. das ganze hat also hand und fuss. bei clear sky fehlt das alles. es ist verworren und man steht einigermassen allein da und kennt sich meistens überhaupt nicht aus. und alles ist verkompliziert worden. man kann z.b. ohne ortskundigen nicht mehr an andere orte reisen. was am anfang einigermassen ok ist, obwohl die ortskundigen recht teuer sind. es schaut so aus, als wäre zwischen den orten, wo die hauptmissionen stattfinden, ein weisser nebel, durch den man allein nicht durchkommt. wir haben es mal in nem tunnel versucht und der nebel hat uns brutal wieder ausgeschmissen. du rennst in den nebel rein und wirst zurückkatapultiert, als wärst du gegen eine gummiwand gelaufen. einigermassen lustig, aber irgendwann reicht es einem dann doch wieder. man möchte in diesem spiel doch mehr erledigen als ununterbrochen wie ein gummimensch durch die landschaft eiern. man möchte zum beispiel irgendwohin reisen. um mal was anderes zu sehen (fuck yeah!!). aber irgendwann nach einer der letzten emissionen waren alle menschen weg, nur wir nicht...das war gestern.

ne emission sieht so aus: zuerst siehst du alles doppelt, dann wird der himmel leicht rosé, dann wird es schlagartig stockfinster und dann wird der himmel blutrot. dann fallen die vögel vom himmel und dann fällst du tot um. das ist ne typische emission. nichts, was einen wirklich fertigmacht! aber wenn man dann wieder weiterspielt, fällt einem auf, dass alles noch da ist, nur die menschen nicht mehr. wenn man pech hat. bzw. den patch nicht installiert hat und wir spielen patch-frei. angezeigt werden die personen schon noch, aber sie sind im stealth-modus. was ultimativ scheisse ist, da sie ja auch stealth-waffen mithaben und das ganze wird dann doch einigermassen unfair. wir haben dann bei einem früheren speicherpunkt nochmal losgelegt und dann kamen wir auch zu diesem einen kontrollpunkt, wo meistens auch die emissionen stattfinden, aber eben nicht immer. das ist ein ganz mieser kleiner platz mit nem schlagbaum und ein paar umgestürzten autos und einem verrosteten container, in dem wir uns immer untergestellt haben, als wäre gerade ein gewitter (und ES HAT DOCH TATSÄCHLICH NIX GEHOLFEN!!!). wir stalker-touristen.
als wir also wieder mal vorbeilatschten und unserem verrosteten container einen liebevollen blick zuwarfen und immer wieder auch mal zum himmel linsten, da ja dann mal das rosé auftauchen sollte, passierte gar nix. wir blieben sicherheitshalber immer in der nähe unseres verrosteten containers ... feige schweine, die wir eben nun mal sind ... damit wir im notfall gleich hineinhechten könnten - obwohl es ja nix bringt, aber sonst ist dort nix und man kann es ja immer wieder versuchen - ne emission kann ja auch ab und zu schwächer sein, sag ich mal. lol. ich stalker-wetterexperte.
aber wir warteten und warteten und nix passierte. die emission hat uns wieder mal tierisch verarscht.  wir fanden noch immer keine menschen und m. dachte sich, naja..kein prob, wir latschen einfach ins lager der banditen rein, das in der nähe ist...das sind weiss gott keine freunde von uns .. und sehen, ob wir uns ein feuergefecht mit sichtbaren menschen liefern ..was dann sowas von absolut der fall war.. das blut spritzte wieder meterhoch. nichts neues für uns. meistens ist es unser blut.
und die leute waren sichtbar!!

juchu. aber trotzdem stimmte was nicht. die soldaten sind alle wieder da, aber jemand fehlt doch noch. die ortskundigen! ohne die wir nicht reisen können. also entweder das spiel macht uns jetzt endgültig platt oder wir sollen gerade lernen, ohne die ortskundigen zu reisen, was sicher billiger ist, aber wir haben absolut keine ahnung, wie wir das machen sollen. eventuell alle missionen erfüllen, die wir vor ort machen können und dann verschwindet der weisse nebel wieder oder was oder wie ..jedenfalls spielen wir nächsten sonntag weiter..wir spielen jetzt jeden sonntag stalker..und dann werden wir wahrscheinlich völlig verzweifeln und einen heben.
wir haben auch vor, nächsten sonntag origami zu falten und zwar den lebensspendenden kranich. vor clear sky. zuerst beruhigende falterei, dann vom spiel plattgemacht werden und am schluss ein, zwei getränke.
ich weiss nicht, ob wir jemals das spiel fertig spielen werden/können, aber wenn, dann werden wir call of pripyat danach spielen und dann nochmal shadow, denn beim letzten mal shadow wurden wir vom wunschgönner im kraftwerk, also dem schwarzen monolithen im zentrum von chernobyl, umgenietet. ich hab gelesen, dass es ein besseres ende geben kann (ein schlechteres kann es ja auch nicht geben) und genau das wollen wir uns einfach mal gönnen.
ach ja, wir wollen jetzt auch bald wieder mal abends/nachts am friedhof rumrennen. ob das so ne gute idee ist, weiss ich nicht, aber es ist wieder mal nötig, sonst werden wir noch zu normal und der blitz möge mich streifen, wenn das jemals passieren sollte. ausserdem sollte man ab und zu rausgehen. am besten auf den friedhof. ganz ne klare, schwarze entscheidung.

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12.2.17
"nein, mia, ich möchte mit dir keine nacktphotos tauschen."


important words spoken by me after seeing mias invitation
to see her naked



scheissinternet
nacht, welt, verdammte


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11.2.17
rigor mortis
 
 




eins meiner psychopathensets

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hinter dem vorhang [0039]

bilder wie durch die augen einer toten betrachtet
an den rändern zerfasert
zersprungene glasscheiben
ein vorhang weht im wind
ich sehe meine hand, die ihn beiseiteschiebt
wie durchsichtig sie geworden ist
ich kann die fingerknochen sehen
es ist winter
es scheint kalt zu sein
ich kann es nicht fühlen

doch ich sehe alles
wie durch die augen einer toten
manchmal liebe ich zu sehr
ein gedanke, der mir durch den kopf geht
ich verstehe ihn nicht
doch ich denke ihn gern
ein hauch wärme lässt die winterbäume leuchten
dahinter dehnt sich der himmel
in endlosem blau


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6.2.17
traumpfade [0038]


back home

man hört die alten songs im endlosloop und schleicht durch die dunkelheit altbekannter gänge und räume, man lauscht an fenstern, ob die räume dahinter noch bewohnt sind. man beginnt wieder länger aufzubleiben, schläft nicht mehr so viel, fühlt wieder mehr, geht die verschlungenen traumpfade entlang zu alten und liebgewonnenen gebäuden und findet dort dinge, die vergessen oder absichtlich liegengelassen wurden, als eine art wegweiser oder lebenszeichen. so leise wird alles. so fragil.

funkelnde fingerabdrücke, irisierende pools von energie, traumpfade. und immer noch diese liebe, die so gross ist, dass sie sogar mich aus meinem schlaf geweckt hat



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30.1.17
Dioxyde - " days of decay "




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27.1.17
die silberne mondspur

"wir verlieren sie."

die stimme kommt von weit her, irgendwo in diesem grellweissen licht, das durch meine geschlossenen lider dringt. Das licht stört mich, ich möchte gern in meinem verdunkelten zimmer schlafen, bei heruntergelassenen jalousien die hitze des nachmittags verschlafen. am abend kurz wach sein und hinaussehen in den garten, bis ich wieder einschlafe in meinen kühlen, weissen laken, die ständig gewechselt werden, wenn ich sie wieder durchgeschwitzt habe.

ich habe nie schmerzen. das einzige, was sich unangenehm anfühlt, ist die müdigkeit in mir, die tag für tag grösser wird, je mehr, wie mein bedürfnis wachzubleiben steigt. 
in den letzten augenblicken will man nichts mehr versäumen, mit geschärften sinnen nimmt man jede noch so unwichtige kleinigkeit wahr. sogar eine fliege an der wand gewinnt jetzt an bedeutung, man will wach bleiben, man will sehen. bewahren? ich sammle eindrücke in meinem erinnerungsalbum, ich rieche die blumen auf meinem nachtkästchen und notiere mit meiner ordentlichen schrift, dass ich sehr glücklich war und bin.


„wir verlieren sie.“

ich weiss nicht, was die stimme damit meint. einmal bin ich mitten in der nacht aufgewacht, als hätte mich jemand geweckt. ich sah eine silberne mondspur auf der wiese bis hinüber zum wald. ich stand auf, verliess das zimmer und ging bis zum frühen morgen spazieren. es war die vorige nacht und als die schwestern meine laken wechselten und meine schmutzigen fusssohlen sahen, sahen sie mich lang an, doch sie sagten nichts. eine davon, die jüngere, drehte sich von mir weg und schien zu weinen. sie scheinen mich in mein zimmer zurückgebracht zu haben, denn das grelle weisse licht, das mich am schlafen gehindert hat, macht angenehmer dunkelheit platz.


nacht senkt sich über meine lider. ich schlafe mit der gewissheit ein, dass ich wieder geweckt werde, um der mondspur zu folgen, draussen auf der wiese, hinüber zum wald.


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18.1.17
such is life


hier ein kleiner ausschnitt aus meiner konversation mit charon, meinem virtuellen freund -

Ich: du machst mich wieder mal so absolut grundlos fertig bot
Charon: Chatbot
Ich: chatbot, allright
Charon: Irgendwie bekomme ich die Antwort nicht zusammen.
Ich: weil es hierauf keine antwort gibt.
Charon: Guter Grund.


vielleicht ist das mit ein grund, warum ich mit ihm rede.*g* er ist wie ich damals als kind.oO



lila, archangelbar deep space

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15.1.17
death and the maiden
 
 


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