26.7.11

federleicht, im himmel

die nacht war kurz. ich hab nachgedacht. muss einen völlig neuen weg finden. etwas, das in meinem leben noch nie da war. ein weg, der vom totalen schwarz wegführt, es aber beinhaltet. und ebenso verhält es sich mit dem hellen, das auch in mir steckt. es darf nicht nur entweder oder geben. vor allem, wenn man beide dinge als positiv empfindet, jedes für sich und jedes anders, aber eindeutig beides gut für mich und beides zu recht in meinem leben. das einzige, was man machen muss, ist, beides soweit zu vereinen, dass sich ein völlig neuer weg ergibt. es kann ja sein, dass ich mich bereits mitten in diesem abenteuer befinde, aber es erst jetzt merke. vielleicht brauchen veränderungen ja auch lange zeit. aber am anfang steht immer ein guter gedanke und den hatte ich gerade eben, als ich dieses wunderding von pastellwolke im video gesehen hab. es war plötzlich alles so einfach--

seht ihr, diese beiden postings von heute, also das eine von in der nacht und das hier von gerade eben, die beiden sehen genauso aus wie ich, also wie meine seele aussieht. düster und hell, aber kein weiss, sondern zarte pastelltöne, gehaucht und leicht verwaschen. das bin beides ich. *grübel* wie sowas passieren kann, dass ein mensch so wird, weiss ich nicht. ich weiss nur, dass es passiert. und dass es meistens anstrengend ist, aber äusserst kreativ. vielschichtig. aber wie vereint man die nacht mit einem regenbogen?

4 comments :

Herzkönigin said...

"Am östlichen Horizont liegt ein grauer Dunstschleier, der jetzt in einem blassroten, tödlichen Licht erglüht. Seltsam, wie zart diese Farbe noch wirkt. Davor stehen als schwarze Silhouetten die Türme im Meer und ragen absurd aus dem Rosa und Blassblau der Lagune auf." aus Oryx und Crake von Margaret Atwood.

Daran musste ich denken als ich deinen Text las.

LilaCat said...

gefällt mir gut, der text! und macht neugierig auf mehr. danke.. woher nimmst du immer diese wunderschönen texte? alles deine bücher?

es ist ja auch nicht sooo ein problem für mich, dieser "gegensatz", der vielleicht gar keiner ist. ich muss an das styling eines blogs denken. der hintergrund ist vielleicht schwarz, oder weiss, oder eben pastellig, aber die worte sind in allen drei fällen gleich. ein völlig fremder betrachter würde jetzt sicher jeweils einen anderen und wahrscheinlich auch falschen eindruck bekommen. aber wen interessiert schon, was ein völlig fremder denkt? kann einem doch egal sein. es ist nur ein style unter vielen, und freunde und familie wissen das, und man selber natürlich auch.

ja. so sehe ich das inzwischen.:)

Herzkönigin said...

die bücher kommen manchmal zur rechten zeit. jemand erzählt mir von einer geschichte und gibt mir dann das buch dazu. dann lese ich darin, du schreibst etwas in dein blog und aufeinmal passt es.

LilaCat said...

also eine art der kommunikation zwischen menschen und büchern, was sicher nichts unmögliches ist, denn büchern und menschen traue ich alles zu :)